Herzlich willkommen

25.04.2020 Rundmail an die Schulgemeinschaft

Liebe Schulgemeinschaft, 

Wie Sie sicherlich bereits aus der Presse oder direkt aus den Mitteilungen des Regierungspräsidiums erfahren haben, beginnt in Baden-Württemberg am 04.Mai 2020 eine Teilöffnung der Schulen. Wir halten uns wie in der Vergangenheit an die Anweisungen des Regierungspräsidiums und beginnen mit den Klassenstufen 10 (Prüfungsvorbereitung für den Hauptschulabschluss), beiden Klassen 11 in den Hauptfächern (sie haben evtl. Prüfungen in Klasse 12) sowie den Klassen 12 und 13. 

Da alle Klassen, die vor Ort unterrichtet werden, halbiert werden müssen, wird im Moment ein Stundenplan erarbeitet, der alle Anforderungen an räumliche Distanz der Schüler untereinander und zu den Lehrern, Hygienevorschriften und Gruppengrößen erfüllt. 

Da auch einige unserer Lehrer*innen zu den „Risikogruppen“ gehören, ist es für uns vor allem in der prüfungsrelevanten Oberstufe eine besondere Herausforderung, den „Liveunterricht“ von Klassen zu gewährleisten. Wir werden den Unterricht in Klasse 12 und 13 in den Kernfächern und der gesamten Prüfungsvorbereitung mit geringen Einschränkungen in der Schule ermöglichen. Den Unterricht in den Kernfächern der Klassen 11 werden wir gemischt als Fernunterricht und „Liveunterricht“ anbieten. 

Als Waldorfschule möchten wir aus pädagogischen Gründen eigentlich ungern auf die unmittelbare Kommunikation mit den Schülern verzichten. Ein digitaler Unterricht setzt mehr auf die bloße Vermittlung von abfragbarem Wissen, wir dagegen setzen den Schwerpunkt auf die Gestaltung der personalen Begegnung. Nachdem dies natürlich auch ab dem 04.Mai nur eingeschränkt möglich sein wird, haben wir die vergangenen Wochen genutzt, über die Schulcloud, aber auch über die Videoplattform Webex Meetings etwas anzubieten. In der Woche nach den Osterferien liefen die ersten Fernunterrichte, auch in Form von Videokonferenzen an. Wir gehen davon aus, dass immer mehr Lehrer*innen vor allem in der Oberstufe davon Gebrauch machen werden. 

Der aktuell erarbeitete Stundenplan hat, wenn in der Zwischenzeit vom Regierungspräsidium keine ergänzenden Anweisungen kommen seine Gültigkeit bis zu den Pfingstferien. Unsere prüfungsrelevanten Lehrer*innen sind in der Prüfungswoche ab 20. Mai mehr als ausgelastet und werden von den übrigen Lehrern mit Zuarbeiten und Aufsichten unterstützt. Dies bedeutet, dass das gesamte Kollegium in der ersten von unseren drei Ferienwochen aktiv oder als Bereitschaft für die Schule im Einsatz ist. Für die Schüler*innen der Klassen 12 und 13 wird diese Woche eine normale Schul- und Prüfungswoche sein. Für die Klassen 11 werden wir uns gemäß unserer Kapazitäten bemühen, wenigstens einen Fernunterricht aufrecht zu erhalten. 

Für die Zeit nach den Pfingstferien haben wir noch keine konkreten Weisungen des Regierungspräsidiums. Trotzdem läuft intern schon die Planung, wie ein Unterricht zumindest in diesen Klassenstufen weiterlaufen und in der Zeit entfallender Praktika versäumter Unterricht kompensiert werden kann. Im Moment gehen wir zu diesem Zeitpunkt immer noch von halbierten Klassen aus, was die Planung deutlich erschwert. Sollte nach Pfingsten eine weitere Öffnung erfolgen, bedarf dies einer grundsätzlich neuen Betrachtung. 

Wir werden bis spätestens Mitte der Woche alle betroffenen Klassen mit aktuellen Stundenplänen versorgen. Die Möblierung der jeweiligen Klassenzimmer (Mindestabstand) sowie eine Beschilderung im Schulhaus (separate WC-Anlagen, separate Schulhöfe und Zugänge zu den Gebäudetrakten) werden bis zum kommenden Wochenende erfolgt sein. Wir werden natürlich vor Ort mit den Schülern die notwendigen Hygienemaßnahmen besprechen. Eine Maskenpflicht seitens des Regierungspräsidiums wurde nicht ausgesprochen. Wenn Sie dies trotzdem wünschen, geben Sie bitte Ihrem Kind eine Maske mit. 

Schüler, die mit Angehörigen, die einer Risikogruppe angehören im selben Hausstand leben, dürfen wählen, ob sie die Schule besuchen möchten. 

Wir wünschen uns allen trotz alledem einen guten Start am 04.März 

Gruß vom Verwaltungsrat 

A. Grosse

17.04.2020 Rundmail

Wir hoffen sehr, dass Sie alle bei guter Gesundheit sind.
Wir haben leider noch keine konkreten Anweisungen vom Regierungspräsidium über die genauen Bedingungen zum stufenweisen Wiedereintritt ins normale Schulleben. Wir hoffen, dass wir diese bis spätestens Ende nächster Woche bekommen.
Wie Sie sicherlich bereits aus den Medien wissen, wird ein eingeschränkter Schulbetrieb voraussichtlich erst ab dem 04.05.2020 stattfinden können. Wir gehen davon aus, dass wir mit den Klassenstufen 12 und 13 sowie den Hauptschulkandidaten aus Klasse 10 beginnen (Prüfungsvorbereitungen). Für diesen Einstieg wird bereits ein separater Stundenplan erarbeitet, der die wichtigsten Fächer, die zulässige Gruppengröße (die auch noch nicht amtlich ist) und die vorgeschriebenen Mindestabstände der Schüler und Lehrer untereinander berücksichtigt. Sobald die Vorschriften für die Schulen in Baden-Württemberg vorliegen, wird der Stundenplan fertiggestellt und an die betroffenen Klassen verteilt. Es werden zur Teilöffnung sicherlich Hygieneauflagen gemacht. Für Desinfektionsmittel vor Ort und Schutzmasken für das Schulpersonal wird gesorgt. Liebe Eltern und Schüler: bitte werden Sie kreativ in den nächsten zwei Wochen und fertigen sich einen Schutz an, schön in Form und Farbe und natürlich zweckmäßig und wirkungsvoll. Die Schule wird aller Voraussicht nach die Versorgung nicht leisten können, also handhaben wir es so wie im öffentlichen Nahverkehr und im Geschäften, wo einfacher Schutz ausreichend ist.
Für die nächsten zwei Wochen, in den die Schule noch ganz geschlossen bleibt, müssen wir weiter auf die bis jetzt praktizierte Unterrichtsversorgung zurückgreifen. Teilen Sie uns mit, wenn wir zu viel bzw. zu wenig „Futter“ geben, damit wir reagieren können. Manche Lehrer*innen werden, wo es sinnvoll und technisch umsetzbar ist die neu eingerichtete Möglichkeit von Videokonferenzen nutzen.
Nochmals ein Appell an Sie: Bitte helfen Sie uns beim Aufbau der Schul.cloud, unserer neuen Kommunikationsplattform. Die meisten digitalen Möglichkeiten sind begrenzt, wenn Sie als Endnutzer gar nicht dabei sind. Bitte treten Sie der schul.cloud bei.
Wir warten jetzt die genauen Anweisungen des Regierungspräsidiums ab und werden Sie zeitnah informieren.

Gruß von Verwaltungsrat
A. Grosse

 

Alle Hinweise an die Schulgemeinschaft zum Coronavirus

 

Ranzenpost

Eine mit viel Liebe gemachte Ablenkung in diesen unruhigen Zeiten gibt es hier.

 

 

"Das Kind in Ehrfurcht empfangen, in Liebe erziehen und in Freiheit entlassen."    

Rudolf Steiner

Unsere im Jahre 1978 gegründete Schule steht allen Kindern, unabhängig von Konfession und Nationalität, offen. Als anerkannte allgemeine Grund-, Haupt- und höhere Schule in freier Trägerschaft bieten wir den Schülerinnen und Schülern staatliche Abschlüsse, wie Haupt- und Realschulabschluss sowie das Abitur an.

Alle Schüler werden in der Regel von der ersten bis zur zwölften Klasse geführt und bleiben in ihrem Klassenverband. In einer 13. Klasse bereiten sich die dazu befähigten Schüler auf das Abitur vor. Heute lernen an unserer Schule circa 570 Schülerinnen und Schüler in 19 Klassen. Unser Lehrerkollegium besteht aus 50 Lehrkräften.

Veranstaltungskalender

Überprüfen Sie bitte ausserdem den Veranstaltungskalender, da auch hier diverse Veranstaltungen kurzfristig ausfallen.

Willkommenskultur an der Freien Waldorfschule Esslingen

Derzeit (Dezember 2016) befinden sich ca. 900 Flüchtlinge in Esslingen, darunter viele Familien mit Kindern. Die Freie Waldorfschule Esslingen hat es sich bereits im Sommer 2015 zur Aufgabe gemacht, Flüchtlingskinder in ihren Klassen aufzunehmen. Zurzeit besuchen sieben Flüchtlingskinder unter anderem aus Syrien die Freie Waldorfschule Esslingen in den Klassen 4, 7, 8, 9 und 10.
Der ganzheitlich ausgerichtete Unterricht eignet sich in besonderem Maße dafür, diese Kinder in den schulischen Alltag zu integrieren. Anders als in anderen waldorfpädagogischen Einrichtungen setzt die Freie Waldorfschule Esslingen dabei aber nicht auf spezielle Willkommensklassen nur für Flüchtlingskinder. Während des Hauptunterrichts, das heißt täglich von 7:45 bis 9:30 Uhr, besuchen die Kinder der Asylbewerber einen für sie maßgeschneiderten Deutschunterricht, den eine Fachkraft für Deutsch als Fremdsprache erteilt. Nach der großen Pause gehen die Flüchtlingskinder dann je nach Altersstufe in ihre jeweiligen Klassen und können mit Gleichaltrigen im Klassenverband Fremdsprachen, Sport oder handwerklichen Unterricht erleben. Die bisherigen Erfahrungen mit diesem Modell sind durchweg positiv.

ELMI

ELMIELMI steht für Eltern-Mitarbeit und ist eine Initiative von und für Eltern an unserer Schule. Ziel ist es, die Eltern wieder stärker in die Schulgemeinschaft zu integrieren, und so das vielfältig vorhandene Können, Wissen und die Kreativität der Eltern sowohl für den Gemeinschaftssinn wie auch für die Weiterentwicklung der unserer Schule nutzen zu können.
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